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Wie Meditieren Kinder glücklicher und erfolgreicher macht

Bild Kind auf einer Leiter den Himmel malen Meditieren für Kinder

Written by Carsten

Blogger auf Auszeit Leben, Bloggerkunst und Plastikfrei. Stolzer Papa und Ehemann. Achtsamer Health Coach, begeisterter Fotograf, Adrenalin Junkie, online Marketing und China Experte.

22/07/2018

Du kennst die vielen Vorteile der Meditation, aber weißt nicht, wie du mit deinen Kindern meditieren sollst?

Wie wirkt Meditation überhaupt auf Kinder?

Gibt es Übungen speziell für Kinder?

All das und noch mehr, erfährst du in diesem Artikel!

Wie meditieren Kinder glücklicher und erfolgreicher macht

Seid ich einen Kurs “Meditieren für Kinder” am Waldkindergarten unserer Tochter anbiete, werde ich häufig von Eltern und Angehörigen nach dem Nutzen dieses Kurses für die Kinder gefragt. Meistens erwarten die Eltern eine kurze einfache Erklärung und sind überrascht, wenn ich zu einem längeren Dialog ansetze.

Meditieren für Kinder ist in der heutigen Zeit nicht nur elementar wichtig, sondern bietet umfangreiche Vorteile für unsere Kleinen.

Kindheit und Jugend formen die Grundlagen unserer Entwicklung als Menschen. Wenn unsere Persönlichkeit geformt wird, entwickelt sich unsere Sicht auf die Welt und unsere Art, sich mit anderen und uns selbst in Beziehung zu setzen.

Die Fähigkeiten und Werkzeuge, die wir in unseren frühen Jahren erlernen, haben einen großen Einfluss auf den Rest unseres Lebens – und deshalb ist die Meditation ein schönes Geschenk, das man seinem Kind geben kann.

Ich selbst fing mit Mitte 20 eher zufällig an zu meditieren, also schon weit nach den Teenagerjahren, und doch prägte die Meditation mein Wesen und veränderte meine Persönlichkeit.

Mittlerweile, 20 Jahre später, habe ich oft das Vergnügen, mit meiner 4 Jahre alten Tochter zu meditieren, und ich weiß, dass auch viele andere Kinder und Jugendliche davon sehr profitieren können.

In diesem Artikel erkläre ich, warum Kinder meditieren sollten, wie man sie unterrichtet und welche Arten von Meditation man für Kinder nutzen kann.

Wenn du ein Elternteil bist oder mit Kindern oder Jugendlichen arbeitest, ist dieser Artikel für dich!

Die Welt braucht die Art von Bildung, durch die der Charakter geformt wird, die Kraft des Geistes erhöht wird und der menschliche Intellekt über seine eigenen Grenzen hinaus erweitert wird. – Abhijit Naskar, The Education Decree

Das ist nicht nur die Meinung eines Mannes. In der Tat ermutigt die American Academy of Pediatrics (AAP)die Eltern dazu, mit ihren Kindern zu meditieren und Lehrer, Achtsamkeitstraining in ihre Unterrichtspläne zu integrieren. (Mind-Body Therapies in Children and Youth Study)

Mal sehen, warum das so sein könnte.

Meditieren mit Kindern – Welche Vorteile gibt es?

Es ist der Traum vieler Eltern, ihre Kinder zu beruhigen, ihnen beizubringen, sich selbst zu managen und zu sehen, wie sie sich zu glücklichen, gesunden und erfüllten Menschen entwickeln.

Während es in diesem Prozess viele Herausforderungen gibt, kann “Meditieren für Kinder” definitiv ein wertvolles Werkzeug sein, um dies zu erreichen.

Kinder stehen vor vielen Herausforderungen, wie zum Beispiel:

  • Überschüssige Energie, die überwältigend sein kann
  • Druck in der Schule und von Mitschülern
  • Leistungsanforderungen beim Lernen und Sport
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
  • Schwierigkeiten, gesunde Beziehungen mit anderen aufzubauen
  • Mobbing
  • Konkurrenzkampf
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Kontrolle von Emotionen wie Wut, Enttäuschung, Angst

In unserer modernen Gesellschaft werden diese Probleme durch soziale Medien (die die Auswirkungen von Mobbing und sozialem Druck verstärken), exzessive Reizüberflutungen durch Medien und Technologie (die zu mehr Ruhelosigkeit und zu einer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne führen) und ein Klima wachsender Gewalt verschärft.

Infolgedessen nehmen die psychischen Probleme – wie Angst und Depression – bei Kindern zu.

Eine Studie der MedUni Wien schätzt, dass etwa 24 Prozent der Zehn- bis 18-Jährigen in Österreich aktuell an einer psychischen Erkrankung leiden.

Knapp 36 Prozent hatten laut eigener Einschätzung schon einmal eine psychische Störung. (Originalpublikation:”Mental health problems in Austrian adolescents: a nationwide, two-stage epidemiological study applying DSM-5 criteria.“)

Die KIGGS Studie des Rober Koch Instituts in Deutschland berichtet, dass bei jedem fünften Kind (20,2 Prozent) zwischen 3 und 17 Jahren Hinweise auf psychische Störungen festgestellt werden können.

Es wird auch geschätzt, dass zwischen 2003 und 2012 über zwei Millionen Kinder in den USA mit ADHS diagnostiziert wurden und bei den meisten von ihnen begann das Problem bereits vor dem sechsten Lebensjahr.

So scheint es, dass Kinder sich vermehrt diesen Probleme ausgesetzt sehen. In diesem Zusammenhang ist es unsere Verantwortung als Eltern und Pädagogen – und als Gesellschaft – unserer jungen Generation “Werkzeuge” beizubringen, die wirklich etwas bewirken können.

Zum Glück sehen wir eine Tendenz, Meditation und Achtsamkeit in die Bildung zu integrieren.

In einigen Schulen in den USA dient mittlerweile Meditation als Ergänzung zum Sportunterricht und in anderen Schulen dient sie als Ersatz zum Nachsitzen.

Auch in Deutschland gibt es schon viele Beispiele, wie Lehrer und Pädagogen Meditation und Achtsamkeit im Schulalltag einsetzen.

Eines davon ist das Achtsamkeitsprojekt an der Frankfurter Elisabethenschule, bei dem die Pädagogin und Achtsamkeitstrainerin Vera Kaltwasser ihr Training in einer 5. Klasse erfolgreich angewendet hat.

Es gibt mittlerweile einige Studien, die viele positive Ergebnisse zeigen. Hier sind ein paar:

Leistungssteigerung

Schulen in San Francisco, die Meditationsprogramme anbieten, berichteten zufriedenstellende Ergebnisse im “English California Achievement Test” mit einer Erfolgsrate, die doppelt so hoch war wie bei Nicht-Meditationsschulen.

Eine kalifornische Mittelschule, die ihren Jugendlichen tägliche Meditationsprogramme anbietet, sah einen Anstieg der Notendurchschnitte für die meisten Teilnehmer des Programms.

Eine weitere Studie, die im San Francisco Unified School District mit über 3.000 Studenten durchgeführt wurde, zeigte eine dramatische Verbesserung der gesamten akademischen Leistung, einschließlich eines Anstiegs der Mathetestwerte für Schüler, die Achtsamkeitsmeditation und “quiet time” praktizierten.

 

Besseres Verhalten

Streitigkeiten zwischen Schülern nahmen ab, die Anzahl der Fehltage von Schülern wurde drastisch verringert und die Zahl der Schulausschlüsse in Visitacion Valley in Kalifornien nahm von 89 im Jahre 2006 auf gerade mal 10 im Jahr 2010 ab. (Quelle)

Vermindert Stress und Angstzustände

Schüler in Meditationsklassen zeigten außerdem signifikante Steigerung des Selbstwertgefühls, Steigerung von Glück und Konzentration, Verbesserung von Schlaf und Beziehungen und Reduzierung von Wut und Stress. (Quelle)

 

Verbessertes psychologisches Wohlbefinden

Kinder, die Achtsamkeit praktizieren, erfahren weniger psychologische Probleme wie Feigheit, sozialen Rückzug und Angst. (Quelle)

Auch an deutschen Schulen wurden schon achtsame Erfolge erzielt, so gehören zu den am meisten erzielten Verbesserungen bei Schülern:

  • Verbesserung der Gedächtnisleistung
  • Verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  • Erhöhung der Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und zu entspannen
  • Verbessertes Körpergefühl
  • Erhöhte Konfliktfähigkeit
  • Erhöhte Empathiefähigkeit

Quelle: Vera Kaltwasser, Forschungsergebnisse zur Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Interventionsprogramm AISCHU® “Achtsamkeit in der Schule”)

Meditation half den Kindern auch, die Beziehung zu ihren Eltern zu verbessern, impulsives Verhalten zu kontrollieren, Selbstbewusstsein aufzubauen, Empathie und soziale Fähigkeiten zu verbessern, Testangst zu verringern und posttraumatische Symptome zu reduzieren.

Es ist anzunehmen, dass auch viele andere Vorteile der Meditation sich für Kinder vorteilhaft auswirken.

Wenn wir jedem 8-jährigen Kind Meditation beibringen würden, könnten wir die Gewalt in der Welt innerhalb von einer Generation beenden.
– Dalai Lama

Mit Meditation lernen Kinder, wie sie ihren Körper, ihre Energie und ihre Emotionen besser beherrschen können.

Meditation steigert die emotionalen Intelligenz, eine positive Lebenseinstellung und die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren.

Kinder entwickeln bessere Organisationsfähigkeiten und lernen, mehr präsent und weniger wertend zu sein, zu agieren als nur zu reagieren.

Sie fühlen sich besser, lernen besser und schlafen besser.

Die Fähigkeiten, die sich aus der Meditation ergeben, werden sich in vielen Aspekten des Lebens dieses Kindes entfalten und in die Teenagerjahre und bis ins Erwachsenenalter übertragen werden.

Es wird ein integraler Bestandteil ihrer Entwicklung und ein wertvolles Werkzeug, um sich in der Welt zurechtzufinden.

Es hilft ihnen dabei, ein glücklicheres und gesünderes Leben zu führen.

 

Meditieren für Kinder – Wie geht das?

Kinder lernen anders als Erwachsene. Kinder haben weniger Geduld, verkürzte Aufmerksamkeit und weniger Geduld, still zu sitzen.

Andererseits haben sie eine größere Vorstellungskraft, einen Sinn für Verspieltheit und lernen spielerisch.

Daher sollten beim Meditieren mit Kindern die folgenden Prinzipien beachtet werden.

Spaß und Spannung

Wenn man mit Kindern meditiert, ist es am wichtigsten, die Übungen interessant, unterhaltsam und ansprechend zu präsentieren.

Lass niemals Langeweile aufkommen. Wenn es unterhaltsam und spielerisch ist, werden die Kinder gerne erneut meditieren.

Das Prinzip “mach es lustig” bedeutet, dass du Techniken wählen musst, die für Kinder interessant sind – wie zum Beispiel mit ihren Sinnen und ihrer Fantasie zu arbeiten.

Es bedeutet auch, dass du die Meditationsanweisungen so anpassen musst, dass sie unterhaltsam sind.

Zum Beispiel, anstatt das Kind zu bitten, “deinen Atem zu beobachten”, kannst du es bitten, ein kleines Spielzeug auf seinen Bauch zu legen und zuzusehen, wie sich das Spielzeug auf und ab bewegt, während es tief atmet.

Bitte es, das Spielzeug so langsam wie möglich zu bewegen. Und schon hast du ihm tiefes Atmen beigebracht, ohne dass es bemerkt wurde!

Natürlich hängt der Ansatz sehr vom Alter ab – ist dein “Schüler” ein Kind (6-9), Tween (10-13) oder Teenager (14-17)?

Die Art, wie du es einem 5-Jährigen beibringst, unterscheidet sich von der Art, wie du es einem 11-Jährigen beibringen würdest.

Diejenigen, die Meditation mit Kindern ausprobieren, müssen diese Prinzipien und Techniken dem Alter und der Persönlichkeit des Kindes anpassen.

Fantasievoll

Die meisten Kinder finden es schwierig, abstrakte Konzepte zu verstehen. Vielmehr genießen Kinder Aktivitäten, die es ihnen ermöglichen, ihre Vorstellungskraft und Kreativität zu nutzen.

Stelle sicher, dass du ihre Fantasie in der Praxis einsetzt.

Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, die Meditation als Herausforderung zu gestalten.

Sie müssen dafür mit Ihrer eigenen Kreativität und Vorstellungskraft in Kontakt kommen, und das hängt sehr vom Kind ab.

Beispielsweise: Körperliche Stille ist eine kraftvolle Tür zur Meditation. Wenn du das lehrst, kannst du es als Herausforderung formulieren: “Lass uns ein Spiel namens Buddha-Statue spielen. Wir sitzen in dieser speziellen Haltung, geben vor, eine Statue zu sein, und zählen langsam von 100 zurück auf 1. Wenn du dich davor bewegst, verlierst du.”

Wenn dein Kind Actionfilme mag, könntest du eine Metapher wie diese erstellen: “Dein Atem ist wie ein hinterhältiger Geheimagent, der gerne von Zeit zu Zeit verschwindet. Deine Mission ist es, ihn zu beschützen, also musst du ihm sehr sorgfältig und leise folgen. Aber sei vorsichtig, im Handumdrehen ist er weg! “

Ein anderer Weg besteht darin, einen interessanten “Meditationsraum” zu Hause oder in der Schule zu schaffen.

Kinder lieben es, in eine andere Welt mit verschiedenen Erfahrungen und seltsamen Objekten transportiert zu werden.

Du kannst eine zusätzliche Ebene der Bedeutung hinzufügen, indem du Dinge sagst wie: “Dies ist ein heiliger Raum, ein magischer Raum. Wann immer du hierher kommst und Meditation praktizierst, verschwinden all deine Probleme und du beginnst dich sehr ruhig und glücklich zu fühlen.”

 

In der Kürze liegt die Würze

Kinder haben nicht die Geduld, 20 Minuten still zu sitzen. Also halte das Training kurz, vor allem für Kinder unter 10 Jahren.

Sie sollten sich beim Üben nie langweilen, sondern mit dem Gefühl, “mehr zu wollen” aufhören.

Eine allgemeine Richtlinie besteht darin, die Dauer der Meditationssitzung so viele Minuten wie das Alter des Kindes plus eins zu machen. Also, wenn dein Kind 8 ist, sollte die Sitzung höchstens 9 Minuten lang sein.

Du kannst eine Meditations-Timer-App mit einer Glocke verwenden, um sie interessanter zu machen.

 

Mit gutem Beispiel vorangehen

Kinder lernen mehr durch Nachahmen als durch Anweisungen. Sie ahmen gerne Erwachsene nach und fühlen sich älter.

Der beste Weg, ein Kind zum Meditieren zu bringen, ist, selbst zu meditieren!

Alle Augen sind auf dich gerichtet, also stelle sicher, ein gutes Beispiel dafür zu geben, wie du Meditation in dein tägliches Leben integrierst.

Lass dein Kind auf dir sitzen, bewegungslos und friedlich, während du meditierst. Schließlich wird es dich fragen, was du getan hast, und dann ist es an der Zeit, sie zu unterrichten.

Du kannst ihre Lust und Neugier auch steigern, indem du etwas wie “Es ist eine besondere Übung, die nur Erwachsene tun können, aber wenn du diese Woche nett bist, kann ich es dir am Samstag beibringen” sagst.

Das bedeutet auch, dass du mit ihnen meditieren musst. Willst du, dass sie regelmäßig und diszipliniert in ihrer Praxis sind?

Dann musst du selbst diszipliniert sein und Meditation zu einer Familienübung machen.

Flexibel und unterstützend

Frage am Ende der gemeinsamen Übung, wie sie die Meditation erlebt haben.

Es ist eine gute Idee, sie zu bitten, ihre Erfahrung auf Papier zu bringen, eine Zeichnung wie sie es erlebt haben, oder eine “Vorher-Nachher” Zeichnung.

Dies ermutigt Kinder dazu, Selbstwahrnehmung und Selbstausdruck zu entwickeln.

Dann, egal was auch immer sie mitteilen, unterstütze sie. Akzeptiere alles, was dein Kind sagt, auch wenn es deutlich übertreibt, denn wir wollen Raum lassen für seine Vorstellungskraft.

Wenn du eine Gruppe von Kindern führst, akzeptiere alle Erfahrungen und stelle sicher, dass kein Kind verwirrt, verloren oder unglücklich ist.

 

Zügle deine Erwartungen

Schließlich solltest du deine eigenen Erwartungen zügeln. Meditation ist ein Prozess und kann einige Zeit dauern.

Dein Kind wird nicht innerhalb von zwei Wochen zu einem “Junior-Buddha”.

Aber es wird ihm oder ihr wertvolle Werkzeuge geben, um sich selbst besser zu verstehen, sich selbst besser zu kontrollieren und einen Raum der Ruhe und Stärke in sich selbst zu schaffen.

 

Meditieren für Kinder: Übungsanleitungen

Ich recherchierte Dutzende von Meditationstechniken, die ich praktiziert und gelehrt habe oder von vertrauten Lehrern erhalten habe, und wählte die geeignetsten aus, die Kindern und Jugendlichen beigebracht werden können.

Hier finden Sie einige von ihnen, mit kurzen Anweisungen (nicht die vollständigen Skripte, sonst wäre dieser Artikel eher wie ein Buch!).

All diese Praktiken werden von traditionellen Meditationstechniken übernommen und die Essenz jeder Meditation wird vorgestellt.

Anpassungen müssen je nach Alter und Persönlichkeit der Kinder vorgenommen werden.

Für all diese Praktiken wende die grundlegende Richtlinie an: “Immer wenn du bemerkst, dass dein Geist wandert, bringe ihn sanft in die Übung zurück”.

Meditieren für Kinder – Ameisen im Bauch (Hören, Fühlen)

Eine meiner liebsten Methoden der Meditation ist die Klangschalenmeditation.

Nicht nur ich bin begeistert davon, sondern auch meine 4 Jahre alte Tochter und viele Kinder, die ich unterrichte.

Meine erste Meditationsübung für Kinder wird dementsprechend auch mit Klangschalen geübt.

  1. Das Kind legt sich entspannt auf den Rücken. (z. B. auf eine Yoga Matte)
  2. Du legst eine Klangschale auf den Bauch des Kindes und lässt es zuerst das Gewicht der Schale spüren.
  3. Nachdem es ruhig liegt und sich an die Schale gewöhnt hat, schlägst du die Schale sanft an.
  4. Der erste Schlag löst sehr oft ein grosses Entzücken oder Überraschung aus. Das Kribbeln im Bauch fühlt sich an wie Ameisen. Lass das Kind die Vibration in seinem Körper spüren.
  5. Weise es an, den Schwingungen im Körper zu folgen und dir zu berichten, wie weit die Vibrationen im Körper zu spüren sind (Po, Armen, Beine).
  6. Wiederhole die Übung öfters an verschiedenen Stellen vom Körper.

Nutzen: Diese Übung stärkt das Körperbewusstsein des Kindes und kombiniert Hören und Fühlen, Es beruhigt das Kind auch emotional und fördert den Spaß an der Meditation.

 

Meditieren für Kinder – Springbrunnen (Hören, Sehen)

Die zweite Übung wird ebenfalls mit einer Klangschale ausgeführt. Dieses Mal übernehmen die Kinder aber einen aktiven Teil in der Übung.

  1. Fülle eine größere Klangschale zusammen mit den Kindern mit etwas Wasser.
  2. Bei mehreren Kindern, lasse sie einen Kreis bilden und stelle die Schale in die Mitte.
  3. Weise sie darauf hin, die Wasseroberfläche genau zu beobachten.
  4. Schlage die Schale sanft an. Die Vibration der Schale lässt das Wasser in der Schale springen und ruft so erstaunen bei den Kindern aus.
  5. Lass nun die Kinder die Schale mit verschiedenen Mengen an Wasser füllen und mit dem Klöppel anschlagen.

Nutzen: Die Methode fördert das Verständnis von Klang und Vibration und fördert die Aufmerksamkeit. Spaß kombiniert mit Konzentration, gleichzeitig fördert es das Interesse an der Klangmeditation.

Meditieren für Kinder – Klangmeditation (Hören)

1. Übung: Aktives Hören

  • Schließe deine Augen und atme tief durch.
  • Stell dir vor, dass deine Ohren sehr groß werden. So groß wie dein Körper. Sie können alles hören.
  • Achte auf die Töne, die du in diesem Raum hörst. Bleibe ein paar Sekunden mit jedem Ton und gehe dann zum nächsten.
  • Dann höre Töne weiter entfernt. Schau wie weit du hören kannst.
  • Lass die Geräusche  einfach Geräusche sein – denk nicht darüber nach und gib ihnen keine Bedeutung. Die Geräusche sind weder angenehm noch unangenehm in deinen Ohren … du hörst sie so, wie sie sind.
  • Jetzt schau, ob du den Klang deines eigenen Atems hören kannst. Höre immer und immer wieder dein Atemgeräusch.

Nutzen: Ermutigt Kinder, den Hörsinn als eine Tür zu nutzen, um hier und jetzt präsent, offen und ruhig zu sein. Dies hilft, urteilsfreies Verhalten zu entwickeln und mentale Stille hervorzurufen.

 

2. Übung: Geschichte der Musik

Spiele ein instrumentales Musikstück und bitte die Kinder, genau zuzuhören und sich vorzustellen, was für eine Geschichte das Lied erzählt. Fordere sie am Ende auf, ihre Geschichten zu erzählen.

Nutzen: Kinder entwickeln ihre Fantasie und abstraktes Denken.

3. Übung: Konzentration auf den Klang

Spiele ein instrumentales Musikstück und bitte das Kind, eines der Instrumente auszuwählen und ausschließlich dessen Klängen zu folgen.

Nutzen: Die Fähigkeit entwickeln, sich inmitten von Ablenkungen zu konzentrieren.

 

4. Übung: Von der Bewegung zur Stille

  1. Lasse die Kinder wahllos durch den Raum laufen
  2. Dann schlage eine Klangschale an und wenn der Ton erklingt, müssen alle Kinder sofort stehen bleiben, die Augen schließen und dem Klang lauschen.
  3. Keiner bewegt sich, solange noch etwas vom Klang zu vernehmen ist.
  4. Wenn der letzte Ton verstummt ist, können die Kinder wieder anfangen zu laufen.
  5. [Lehrer wiederholt den Vorgang noch einige Male.]

Nutzen: Ideal, um dem Kind zu helfen, sich selbst zu beruhigen und seinen Gehörsinn zu schärfen.

 

Meditieren für Kinder – Mantra Meditation (Hören)

Das universelle Mantra om hat eine tief beruhigende Wirkung auf den Geist – insbesondere aufgrund des verlängerten “mmmm” -Tons am Ende. Es kann sogar dein Baby zum Schlafen bringen.

  1. Schließe deine Augen. Atme tief durch die Nase ein.
  2. Wenn du ausatmest, singe langsam, OOOOMMMMMMMMMMM.
  3. Am Anfang ist es laut, und dann wird es langsam weicher und weicher, bis das Ausatmen beendet ist.
  4. Wiederhole den Vorgang mehrere Male, atme tief ein und singe OM, wenn du ausatmest.
  5. Versuche mit jedem Atemzug den om-Sound länger und weicher zu machen.
  6. Dann schließe deinen Mund und wiederhole om in deinem Kopf. Wiederhole einmal beim Einatmen und einmal beim Ausatmen.
  7. Achte weiterhin auf den Atem und wiederhole das Mantra im Gleichklang mit der Atmung für den Rest der Meditation.

Eventuell überspringst du die Schritte 6 und 7 mit jüngeren Kindern und übst nur die Stimmwiederholungen.

Nutzen: Hat eine tief beruhigende Wirkung auf Körper, Geist und Emotionen. Integriert Sprechen, Hören und Atmen und gibt ein Gefühl der Zufriedenheit.

Wenn es in einer Gruppe gemacht wird, kann es eine stärkere Bindung zwischen den Schülern schaffen, die zusammen chanten.

Meditieren für Kinder – Meeresrauschen (Hören)

  1. Setze dich aufrecht hin oder lege dich flach auf den Boden.
  2. Halte dir die Ohren mit den Fingern zu, damit kein Geräusch von außen zu hören ist.
  3. Atme tief ein und aus und höre aufmerksam zu.
  4. Die Atmung hört sich an, wie das Rauschen des Meeres.
  5. Lausche den Wellen und entspanne dich.

Nutzen: Tiefe Entspannung und Konzentration auf den eigenen Atem.

 

Meditieren für Kinder – Fokussierung (Sehen)

Verdunkle den Raum, schließe alle Fenster (sodass es keinen Durchzug gibt) und zünde eine Kerze an. Diese unterschiedliche Atmosphäre, gepaart mit der Tatsache, dass die meisten Kinder Feuer lieben, macht es zu einer interessanten Übung für sie.

  1. Setze dich etwa einen halben bis einen Meter von der Kerze entfernt hin.
  2. Öffne die Augen und schaue sanft auf das Kerzenlicht (nicht starren). Behalte die Kerze genau im Auge, wie ein Falke seine Beute beobachtet. Bewege deine Augen weder nach links noch nach rechts, weder nach oben noch nach unten.
  3. Nach zwei Minuten schließe deine Augen und sieh dir das “Nachbild” der Kerze vor deinen geschlossenen Augen an.
  4. Spiele mit diesem Bild – sieh zu, ob du es ruhig halten kannst. Oder versuche, seine Größe, Farbe oder Helligkeit zu ändern.
  5. Nach einer Weile öffne deine Augen und blicke wieder in die Flamme für einige Zeit. Dann schließe deine Augen und wiederhole den Vorgang.

Nutzen: Dies ist eine hervorragende Übung für die Entwicklung von Fokus, Selbstvertrauen und die Fähigkeit zu visualisieren.

Meditieren für Kinder – Visualisierung (Sehen)

Kinder haben eine bessere Fähigkeit zur Visualisierung als Erwachsene. Der Schlüssel, um diese Meditation interessant zu machen, besteht darin, die Kinder sich selbst ein Objekt aussuchen zu lassen, das sie mögen.

 

1. Übung: An der Tafel zeichnen

  1. Schließe deine Augen und stelle dir eine Tafel vor deinen Augen vor.
  2. Stelle dir die folgenden Wörter vor, die an die Tafel geschrieben wurden. [Spreche ein paar Wörter und Zahlen mit Pausen dazwischen.]
  3. Stelle dir vor, du zeichnest dein Lieblingstier an die Tafel. Du hast viele bunte Kreidestücke, also viel Spaß!
  4. Öffne deine Augen und zeichne das Tier auf ein Blatt Papier, so wie du es dir vorgestellt hast.

2. Übung: Mentales Bild

  1. Suche ein Spielzeug, ein Bild oder ein Objekt, das dir gefällt, und lege es vor dich hin. [Ein Mandala kann auch verwendet werden, da Kinder sie interessant und attraktiv finden.]
  2. Beobachte eine Minute lang alle Details dieses Objekts / Spielzeugs.
  3. Schließe deine Augen und visualisiere das Objekt vor dir.
  4. Öffne nach einiger Zeit die Augen und schau dir das Objekt ein zweites Mal an.
  5. Schließe deine Augen wieder und versuche, es jetzt noch detaillierter zu visualisieren.

Nutzen: Beide Praktiken fördern die Fähigkeit von Kindern zur Visualisierung. Es macht sie auch einfallsreicher und erhöht ihre Schärfe.

3. Übung: Auf den Wolken laufen

Diese Übung sollte im freien und aus Sicherheitsgründen nur zu zweit geübt werden.

  1. Ein Kind hält einen kleinen Spiegel unter die Augen des anderen und führt es im Freien.
  2. Durch den Spiegel fühlt es sich so an, als ob du auf  Wolken gehst.

Nutzen: Es ergibt sich eine neue Perspektive und die Augen werden für eine ganz neue Welt geöffnet.

 

Meditieren für Kinder – Der Luftballon

Diese Meditation für Kinder bringt eine visuelle Komponente zu einer sehr einfachen tiefen Atemübung. Du kannst diese Übung stehend oder sitzend machen.

  1. Entspanne deinen Körper und beginne tiefe Einatmungen und langsame Ausatmungen durch die Nase.
  2. Beginne mit einem langsamen, tiefen Atemzug, um deinen Bauch mit Luft zu füllen, als ob du versuchst, einen großen Ballon in die Luft zu sprengen. Erweitere deinen Bauch so weit du kannst.
  3. Lasse langsam die Luft aus dem Ballon (durch die Nase), währen du den Atem aus dem Bauch lässt.
  4. Ermutige die Kinder, sich jedes Mal beim Ausatmen total entspannt zu fühlen. Du kannst auch ein “zischendes” Geräusch machen, um sie zu ermutigen, das Ausatmen noch mehr zu verlangsamen. “Als würde man Luft aus dem Ballon lassen.”
  5. Setze die Übung für einige Minuten fort.

Wenn das Kind noch jünger ist, kannst du der Übung ein wenig mehr Details und Spaß hinzufügen, um sie in Bewegung zu halten.

Junge Kinder, besonders unter 6 Jahren, lieben die zusätzliche Bewegung, wenn sie lernen, Bewusstsein in ihren Atem zu bringen.

Ermutige sie, auf eine entspannte Art und Weise aufzustehen und diesen Schritten zu folgen :

  1. Bitte sie, an ihre Lieblingsfarbe zu denken und sich einen riesigen Ballon dieser Farbe vorzustellen.
  2. Dann lasse sie langsam und tief durch die Nase atmen und ihre Bäuche mit Luft füllen, als ob sie versuchen würden, einen riesigen Ballon in die Luft zu sprengen. Als Option kannst du sie auch die Arme nach oben und zur Seite strecken lassen, um die Ausbreitung des großen Ballons darzustellen.
  3. Wenn ihr Ballon vollständig gefüllt ist, lass sie kurz den Atem anhalten, und dann kannst du den Ballon für sie “platzen lassen” (Geste Finger zum Bauch) und sie können sich fallen lassen, wenn sie ausatmen.

Dies wird Kichern, aber auch Bewusstsein für ihren Atem hervorrufen.

Meditieren für Kinder – Auf den Atem achten (Atmung)

Die Atmung bewusst wahrnehmen ist die beliebteste Form der Meditation in der buddhistischen Tradition, und führte zu der modernen Achtsamkeitsbewegung.

Hier ist eine einfache Methode, um sie Kindern beizubringen.

  1. Schließe deine Augen.
  2. Sei dir deiner Atmung bewusst. Fühle, wie sich Bauch und Brust beim Einatmen und beim Ausatmen nach oben bewegen.
  3. Beim Einatmen denke an die Zahl “10”; beim Ausatmen wieder an “10” denken. Bei den nächsten Atemzügen “9” und “9”. Dann 8, 8. Den ganzen Weg bis 1,1.
  4. Wenn du dich verzählst, fang wieder bei 10 an. Deine Herausforderung ist es, von 10 auf 1 zu kommen, ohne den Atem zu vergessen.

Nutzen: Erhöhtes Körperbewusstsein, Konzentration und Entspannung.

 

Meditieren für Kinder – Elfen und Feen (Körper)

Lege entspannende Musik auf und “bewaffne” dich mit etwas Feenstaub.

  1. Lasse alle Kinder in der Kinderstellung als Fee oder Elfe ruhen.
  2. Gehe herum und tippe sie sanft mit den Fingerspitzen auf ihren Rücken und bedecke sie mit magischem Feenstaub.
  3. Dies gibt ihnen magische Kräfte, um so still wie möglich zu bleiben.
  4.  Wer kann am längsten still liegen?

Nutzen: Ideal zur Beruhigung, Entspannung und Körperbewusstsein. Auch eine gute Übung zum Einschlafen.

 

Meditieren für Kinder – Weltraumfahrt (Körper)

  1. Leg dich bequem hin. Schließe deine Augen.
  2. Stelle dir vor, dass dein Körper ganz leicht wird. So leicht, dass er kein Gewicht mehr hat, und er beginnt nach oben zu schweben.
  3. Dein Körper ist leicht und transparent und schwebt durch den Raum. Er verlässt den Planeten Erde und schwebt in der Galaxie.
  4. Genieße, wie du dich leicht und frei anfühlst. Dein Geist fühlt sich auch leicht und frei an.
  5. Nach einer Weile komm zurück zur Erde und zu dem Raum, in dem du bist. Fühle, wie der Körper wieder fest wird.
  6. Bewege langsam deine Zehen und Finger, bis du bereit bist, die Meditation zu beenden.

Als Variante kannst du nach Schritt 4 das Kind bitten, sich vorzustellen, dass es einen anderen Planeten besucht. Dies macht die Praxis fantasievoller und kreativer, was einigen Kindern gefallen könnte.

Wenn du diese Variante wählst, frage am Ende das Kind, wie die Reise und der Planet waren.

Nutzen: Hilft, tief zu entspannen und “runterzukommen”. Probleme und Emotionen fühlen sich nach dieser Übung sehr klein an. Es ist gut für Kinder, die emotional festgefahren, übermäßig schüchtern oder traurig sind.

Meditieren für Kinder – Rhythmische Bewegungsmeditation (Körper)

Es gibt viele Arten aktiver Meditation, die meisten beinhalten das Synchronisieren langsamer Schritte mit unserer Atmung oder einem Mantra.

Aber was tun mit Kindern, die hyperaktiv sind und keinen langsamen Spaziergang machen können?

Hier ist eine Methode, um die Lücke zu hyperaktiven Kindern zu schließen. Verpacke es als Herausforderung: “Mal sehen, wie gut du dem Beat folgen kannst!”.

Für diese Methode benötigst du eine Metronom-App oder ein echtes Metronom.

  1. Stelle das Metronom auf eine hohe Geschwindigkeit ein, z. B. 150 oder 200 Schläge pro Minute. Bitte die Kinder, mit den Tönen im Gleichschritt zu laufen (fast rennen) – jeder Beat ist ein Schritt.
  2. Nach einer Minute beginne, die Geschwindigkeit zu verlangsamen, und bitte die Kinder, aufmerksam zu sein und Schritt zu halten.
  3. Verlangsame das Tempo bis auf 30 Schläge pro Minute. Zu diesem Zeitpunkt werden die Kinder ruhig und friedlich gehen.
  4. Lasse sie nach einer Weile den Atem mit den Schritten synchronisieren, sodass jede Einatmung zwei Schläge (4 Sekunden) dauert und jedes Ausatmen ebenfalls zwei Schläge benötigt.

Nutzen: Diese Methode ist sehr dynamisch und ansprechend. Es bringt die Kinder vom “aufgeregten” zum “entspannten” Zustand.

 

Meditieren für Kinder – Summende Biene (Atmung)

Die Yogatradition hat viele kraftvolle Atemübungen, Pranayama genannt. Dies ist eine einfache Übung, die Kinder wahrscheinlich interessant finden werden.

  1. Schließe den Mund, aber lasse die Zähne geöffnet.
  2. Schließe beide Ohren mit Daumen oder Zeigefinger. Halte deine Ellbogen horizontal hoch.
  3. Atme langsam durch die Nase ein.
  4. Atme langsam aus, während du einen kontinuierlichen und sanften Brummton hörst. Wenn du ausatmest, spüre die Schwingungen des Summens in deinem Kopf und deiner Brust.
  5. Übe für ca. 5 Minuten.
  6. Dann schließe den Mund, atme normal und werde dir deines natürlichen Atemflusses bewusst.
  7. Beachte die Auswirkungen des Brummens auf Körper und Geist. Spüre die Ruhe und Entspannung, die entstanden ist.

Nutzen: Diese Methode schafft ein Gefühl der Ruhe und Leichtigkeit bei Kindern, unabhängig von ihrer Fähigkeit, sich zu konzentrieren und Aufmerksamkeit zu schenken.

Meditieren für Kinder – Achtsamkeit auf Gefühle und Gedanken (Gedanken)

Diese Übung erfordert ein wenig mehr geistige Entwicklung auf der Seite des Kindes, sodass sie nur für ältere Kinder geeignet ist.

Diese spezielle Technik wird besser nach anderen Übungen praktiziert, nachdem das Kind schon ruhig und aufmerksam ist.

  1. Beginne damit, Achtsamkeit auf den Atem (siehe oben) für ein paar Minuten zu üben.
  2. Dann werde dir deines Geistes bewusst. Beobachte die Gedanken, Gefühle, Worte und Bilder, die in deinem Geist auftauchen.
  3. Beobachte, wie deine Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wie Wolken am Himmel. Es weht eine sanfte Brise, sodass sich alle Wolken bewegen – keine von ihnen kann bleiben.
  4. Wenn du möchtest, kannst du die Wolken so kennzeichnen, wie sie kommen. Zum Beispiel “denken”, wenn es ein Gedanke ist, und “fühlen” oder “Gedächtnis”, wenn es ein Gefühl oder eine Erinnerung ist. Lege die Beschreibung auf die Wolke und lasse sie passieren.
  5. Es gibt keinen Grund, irgendwelchen Gedanken zu widerstehen oder sie zu interpretieren oder mit ihnen zu reden. Beobachte, wie sie kommen und gehen, ohne sie zu mögen oder nicht zu mögen und ohne zu urteilen.
  6. Anstelle der Wolken in der Himmelsmetapher kannst du jedes andere geeignete Bild verwenden. Beispiele: Blasen in einem Bach, Autos auf der Straße, Szenen aus einem Film usw.

Nutzen: Diese Übung entwickelt ein größeres Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, die eigenen Gedanken und Gefühle zu regulieren.

Meditieren für Kinder – Ausblick

Es ist mir ein großes Anliegen, dass sich mehr und mehr Menschen mit dem Thema “Meditieren für Kinder” beschäftigen und die überwältigenden Nutzen und Vorteile für unsere Kinder erkennen.

Nicht nur Lehrer, sondern auch Eltern sollten sich fragen, ob es nicht der Mühe wert ist, ihren Kinder eine solide Basis zur Erlangung einer starken, gefestigten Persönlichkeit zu geben.

Gerade in einer Zeit, in der die Heranwachsenden im Dauerstress digitaler Kommunikation stehen und auch der Leistungsdruck immer mehr zunimmt.

Auch möchte ich hier anfügen, dass es nicht nur für die Kinder zu massiven Vorteilen kommt, wenn man ihnen Meditation nahe bringt, sonder auch viele Vorteile für Lehrkräfte und Eltern entstehen, die nicht nur selbst von den positiven Effekten der Meditation profitieren, sondern sich auch die Kommunikation zwischen Schülern/Lehrern/Eltern dramatisch verbessert.

Wenn wir eine bessere Gesellschaft schaffen wollen, die friedlicher, wohlhabender und gerechter ist, ist die Transformation unserer jungen Generation ein guter Anfang.

Für dieses Ziel dient die Meditation einem wichtigen Zweck, indem sie den

Jugendlichen eine mächtige Möglichkeit gibt, sich selbst zu verwalten und zu freundlicheren, reiferen und mündigen Menschen zu werden.

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick zum Thema Meditieren für Kinder geben und euch auch ein paar Tipps zu Übungen vermitteln.

Ich bin sehr an euren Meinungen zum Thema Meditieren für Kinder interessiert, also schreibt mir entweder über das Kontak Formular oder hinterlasst einen Kommentar.

Lebe achtsam, lebe einzigartig

Dein Carsten

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1 Kommentar

  1. Carsten

    Danke für den link zu unserer Webseite

    Antworten

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